Genossenschaft macht Schule
Neue Wege in der Ausbildung zu beschreiten, war für das Naturwissenschaftliche Technikum auch bisher nichts Außergewöhnliches. Mit der Gründung einer Genossenschaft durch die MitarbeiterInnen und die Übernahme der Schulträgerschaft im Oktober 1994 durch die Belegschaft beschreitet das NTK auch hinsichtlich seiner Organisationsform Neuland. Die Umstrukturierung zu einem bildungspolitischen Modellfall, bei dem die Angestellten als Besitzer eine Schule auch in wirtschaftlicher Eigenverantwortung tragen und führen hat in der Öffentlichkeit Aufmerksamkeit erregt und Anerkennung gefunden.
In einer Situation, in der Lehrerinnen und Lehrer gleichzeitig MiteigentümerInnen der Schule sind, ergibt sich ein besonderes unterrichtliches Engagement der Lehrenden, einhergehend mit einer intensiven Betreuung der Lernenden, nahezu als Selbstverständlichkeit.
Der demokratische Grundgedanke einer Genossenschaft räumt MitarbeiterInnen und damit letztlich auch SchülerInnen einen besonderen Mitgestaltungsspielraum ein. Nicht zuletzt sorgt die satzungsgemäß personell festgeschriebene Aufgabentrennung zwischen Schulleitungsaufgaben und geschäftlichen Tätigkeiten für eine Transparenz der Aktivitäten, die einer mit öffentlichen Mitteln teilweise geförderten Institution angemessen sein sollte.
Die gesetzlich vorgeschriebenen Angaben finden sich im Impressum.